Steubenparade New York 2011

Die bisher größte Reise in der Geschichte der Stadtkapelle war ein voller Erfolg und wird den 69 mitgereisten Musikern und Begleitpersonen noch lang in Erinnerung bleiben.

Am Donnerstag, den 15. September, starteten 69 aufgeregte Musiker ihre große Reise in die USA, um in New York an der Steubenparade teilzunehmen. Nach einem achtstündigen Flug und der problemlosen Einreise in die USA ging es nach New Jersey ins Hotel. Dann hieß es erst einmal schlafen, denn am nächsten Morgen brachen wir schon um sieben Uhr zum Sightseeing in die Stadt der Städte auf. Nach einer Tour mit dem Bus folgte eine Schifffahrt auf dem Hudson River. Bei strahlendem Sonnenschein umrundetem wir die Freiheitsstatue und hatten einen wundervollen Ausblick auf die Skyline New Yorks. Am Abend bestritten wir dann unseren ersten musikalischen Auftritt im Restaurant zur Blauen Gans mitten in Manhattan. Da es im Restaurant viel zu eng für uns alle war, sperrten wir kurzerhand die zweispurige Einbahnstraße, was aber kein Problem war und nicht einmal die New Yorker Feuerwehr störte, die sich spontan mit ihrem 40-Tonner-Leiterwagen zu uns stellte und uns zuhörte. That's New York!

Samstag, 17. September, Tag der Parade: Mal wieder klingelten die Wecker sehr früh und wir machten uns auf den Weg zum Eröffnungsgottesdienst in der St. Patricks Cathedral, den wir musikalisch mit drei Stücken begleiteten. Gleich im Anschluss stellten wir uns zur Parade auf der 5th Avenue auf. Unsere Marschproben auf dem Kaufland-Parkplatz in Hermeskeil zahlten sich aus – im Gleichschritt schmetterten wir Preußens Gloria und weitere bekannte Märsche und ernteten viel Applaus von den Zuschauern. Ein Höhepunkt war der Stopp auf dem Roten Teppich der Ehrentribüne, an der wir die deutsche und die amerikanische Nationalhymne spielten – ein wirklich bewegender Moment. Typisch deutsch schloss sich das Oktoberfest im Central Park an, das von den Teilnehmern der Parade und vielen New Yorkern besucht wurde.

Am Sonntag, den 18. September, folgte ein weiterer Höhepunkt unserer Reise. Wir besuchten den Hauptsitz der Vereinten Nationen und erhielten eine Führung durch Elisabeth Wächter, der Leiterin des dortigen Besucherdienstes und ganz zufällig gebürtige Triererin. Nach dem Mittagessen ging es für die meisten von uns rauf in den 86. Stock des Empire State Buildings, von wo aus man einen atemberaubenden Ausblick auf ganz Manhattan genießen konnte. Am Abend stand unser letzter musikalischer Auftritt im Biergarten des schicken Hotels The Standard an. Anfänglich hatten wir zünftige „German Music" eingeplant, was bekanntlich mit humba, humba verbunden wird und erwarteten Biergarten-Stimmung. Aber an diesem Abend hatten wir die Chance, den Amerikanern die andere Seite der Blasmusik zu zeigen und das Klischee nicht zu bestätigen. Nachdem sich einer der Kellner etwas von John Williams gewünscht hatte, zögerte unser Dirigent Gerhard Piroth nicht lange und legte „Drei Sinfonische Märsche" auf. Mit Star Wars und Indiana Jones rockten wir den Biergarten und zauberten uns selbst und dem Publikum Gänsehaut.

Und ganz schnell war es Montag, der Tag der Heimreise. Nach einem tollen Tag in New York, den wir in kleinen Gruppen mit Besichtigungen zu verschiedenen Themenschwerpunkten verbrachten, traten wir schweren Herzens am Abend die Heimreise an. Dass diese Reise für das gesamte Orchester unvergesslich bleiben wird, verdanken wir besonders unserem Eventmanager Christoph Geibel, dem wir hiermit noch einmal ein großes Dankeschön sagen wollen!

Impressionen (Videos):

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