Konzertante Werke und emotionale Solodarbietungen beim Jahreskonzert der Stadtkapelle

Den beeindruckenden Auftakt zum Konzert der Stadtkapelle bildete „Music from Carmina Burana". Das Orchester spielte den Part „Fortuna Imperatrix Mundi“, der im Original von Carl Orff als Chor zu Ehren der Schicksalsgöttin Fortuna komponiert wurde. Gleich im Anschluss präsentierte Tobias Probst das Klarinettensolo Concertino op.26 von Carl Maria von Weber. Mit dem abwechslungsreichen Solo mit gefühlvollen sowie temperamentvollen Stellen überzeugte der 17-jährige die rund 450 Zuhörer des Konzerts. Drei weitere anspruchsvolle Werke standen in der ersten Konzerthälfte auf dem Programm: die Fantasy-Ouvertüre Persis von James L. Hosay, das konzertante Stück Pacis Valley von Ben Haemhouts und Olympic Spirit von John Williams.

Bevor Moderator Jens Kaub die Gäste in die Pause entließ, stellte er die neuen Musikerinnen der Stadtkapelle vor, die zum ersten Mal beim Jahreskonzert mit dabei waren: Elisa Eiden am Horn, Nele Klauck am Altsaxophon und Schwester Elke Weidinger an der Klarinette.

Nach der Pause ging es mit gewohnt unterhaltsamer Musik weiter – unter anderem mit Leo Ries am Vibraphon und dem Stück Clasical Gas. Das elektrisch verstärkte Instrument und die Fingerfertigkeit des Solisten zogen das Publikum in den Bann. Fingerfertigkeit war auch beim nächsten Stück gefragt. Bei „The Irish Washerwoman“ überzeugten Flöten, Klarinetten und Saxophone mit Tempo und Spielfreude und machten das Temperament Irlands erlebbar. Es folgte der Titel „Mister Sandman“, der bekannte A-Cappella-Hit aus den 50er Jahren – gespielt von vier Solisten am Saxophon. Kristina Malburg, Tobias Probst (Altsaxophon), Sophie Schäfer (Tenorsaxophon) und Sebastian Schneider (Baritonsaxophon) sorgten mit dem beschwingten Stück für gute Laune.

Mit einem Medley der größten Hits von Tom Jones stieg dann das gesamte Orchester beim nächsten Stück wieder ein, bevor man sich mit dem Konzertmarsch Sympatria vom Publikum verabschiedete. Der 1. Vorsitzende des Orchesters, Tim Kaub, versprach den applaudierenden Gästen noch eine Zugabe nach seinen Schlussworten. Der italienische Marsch Punchinello sollte jedoch nicht das letzte Stück des Abends werden. Die Kapelle verabschiedete sich am Konzertabend mit der Shownummer Les Humphries in Concert und widmete das Stück dem im Mai verstorbenen Musiker Dietmar Weber.

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